| Das Tagebuch Text: Vera und die Ringtennismädels; Fotos: Maren und Thorben
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| Samstag 14.05.2005 | ||
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Es ist 4:30 Uhr an einem Samstagmorgen, und ganz Deutschland schläft.
Ganz Deutschland???? Nein in einem kleinen Ort nahe Recklinghausen machen wir,
12 unerschrockene Ringtennisspieler, ein paar Leichtathleten und andere Sportler unseres Vereins
uns auf zum Deutschen Turnfest nach Berlin.
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| Sonntag 15.05.2005 | ||
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Der zweite Tag begann wie der erste aufgehört hatte, mit Regen ,Regen, Regen. Doch stand heute der erste sportliche Höhepunkt an, die Team Challenge Deutschland U23-Südafrika. Da der Wettkampf jedoch erst um 14:00 Uhr beginnen sollte, beschlossen wir vorher in die Messehallen zu gehen und uns eine Showvorführung von ein paar Ringtennisspielern anzuschauen. Doch heute schien der Wettergott etwas nachsichtiger zu sein. Kurz bevor das Training der U-23 begann, hörte es endlich auf zu regnen. Es blieb trotzdem unangenehm kalt. Man konnte vielleicht hoffen, dass die Südafrikaner so kaltes Wetter nicht gewohnt waren. Doch daraus wurde nichts und die Junioren verloren mit 5:15 Punkten. Am Abend wanderten wir (und wandern ist der richtige Ausdruck weil wir ewig brauchten, um es zu finden) zu einem, uns von Thinka empfohlenen, Restaurant. Nachdem wir uns alle gestärkt hatten machten wir uns in zwei Grüppchen, einmal die größeren Mädels mit den Leichtathleten und einmal Ilka, Michael, Kerstin und Thomas mit den kleineren Mädels, auf zum Schlossplatz wo heute eine 70er/ 80er Party stattfindet. Als wir da ankamen, feierten die Turner schon kräftig und es herrschte eine tolle Stimmung. Leider wurde diese Veranstaltung schon um 24:00 Uhr beendet. Wir machten uns schließlich auf den Heimweg. Der allerdings bei den größeren Mädels etwas länger dauerte, da sie nicht daran gedacht hatten, dass die Busse nicht ewig fahren.
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| Montag 16.05.2005 | ||
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Da wir zu einer Sportveranstaltung angereist sind, stand nun für alle heute das erste Pokalturnier (Mixed und Doppel) an. So machten wir uns alle nach dem Frühstück, mehr oder weniger wach, auf den Weg zu den Feldern. Es gab viele internationale Paarungen, was manchmal zu Verwirrungen führte, weil man nicht so gut eingespielt war und die spontanen Zurufe in der jeweiligen Landessprache nicht immer verstanden wurde. Einzig Thinka und Reinhard im Mixed (1. Platz) und Ilka im Doppel mit ihrer südafrikanischen Partnerin(2. Platz) konnten und heute würdig vertreten. Die anderen waren wohl noch zu geschwächt von den Strapazen des Wochenendes. Jedoch bekamen wir heute besonderen Besuch bei der Turnierleitung. Weil das Turnierleitungsteam so eingespannt war, sprang kurzfristig Philipp Hövelmann, einer unserer Leichtathleten, ein. Diese Aufgabe ist ziemlich langweilig und so ist es im hoch anzurechnen, dass er sie trotzdem auf sich nahm. |
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Am Abend hatten fast alle Karten für die Turnfestgala. Natürlich hatte keiner daran gedacht, dass das Turnier aufgrund zahlreicher Entscheidungsrunden länger dauern könnte und so hatte niemand saubere Anziehsachen mit. Aber Nici und Ruth opferten sich, verzichteten aufs Doppel, und fuhren zur Schule um frische Klamotten zu holen. Die ganze Sache entpuppte sich dennoch als Wettlauf gegen die Zeit.Das Turnier dauerte ewig lange und so konnten wir uns erst um 19.40 Uhr auf den Weg zur Deutschlandhalle machen. Die Veranstaltung sollte um 20:00 Uhr beginnen. Aber wir sind ja Sportler und so schafften wir es doch noch bis 20:00 Uhr da zu sein. Die Hetzerei hatte sich gelohnt, denn es wurde ein wunderbares Programm geboten. Der Rückweg von der Deutschlandhalle gestaltete sich als schwierig, denn es gab nur eine S-Bahn Linie die zurück in die Stadt fuhr. Nach einem fachmännischen Blick auf die Karte beschlossen wir Ringtennismädels und ein paar Ringtenniseltern bis zur nächsten U-Bahn station zu laufen. Was auf der Karte aussah wie ein Weg von 10 min dauerte schließlich 30 min. Da wir ja alle noch nicht zu Abend gegessen hatten, beschlossen wir MC Donalds noch einen Besuch abzustatten. Das war der erste von ungefähr 5 Besuchen dort. |
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| Dienstag 17.05.2005 | ||
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Heute stand eigentlich der zweite Wettkampftag an. Dafür standen wir extra um halb sieben Uhr auf, damit wir pünktlich kamen. Doch in der Nacht hatte es so stark geregnet, dass die Felder nicht bespielbar waren. Der Wettkampf wurde auf den nächsten Tag verlegt. Wir pilgerten alle in die Messehallen. Aufgeteilt in mehrere Kleingruppen schauten wir den verschiedensten Sportvorführungen zu oder probierten selber etwas aus. An diesem Tag hieß es für die Leichtathleten und ein paar Ringtennisspieler schon wieder Abschiednehmen denn sie hatten nur für vier Tage gebucht. Am Abend hatten wir alle noch viel Power, da unser Wettkampf ausgefallen ist. Da Ilka ja ursprünglich aus Baden kommt, beschlossen wir heut mal zum badischen Abend zu gehen. Der fand in einer U-Bahn Station am Sony Center statt. Die Musik wurde von einer Band live gespielt. Der Badische Abend war wie ein Treffpunkt für alle Ringtennisspieler. Es wurde ein richtig lustiger Abend. In der Schule wurde das Chaos nach vier Tagen schon merklich größer. Besonders im Umfeld von Michaela hörte man immer öfter den Satz: Hast du mein T-Shirt/Portemonnaie oder Turnfestausweis gesehen??? Ein Mensch der nicht dazu gehörte hätte sich wohl über die mit Wasser gefüllten Mülleimer, die wir als Kühlschrank benutzten, mit den verschiedenen Flaschen drin gewundert. Manche verspürten auch etwas Ekel gegen die Getränke die, die wir darin aufbewahrten. Auch konnten wir uns auch am vierten Tag immer noch nicht merken das man zum Frühstück seinen Ausweis mitnehmen musste. So ging regelmässig einer von uns zurück, weil er wieder etwas vergessen hatte.
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| Mittwoch 18.05.2005 | ||
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Heute stand eigentlich der zweite Wettkampftag an. Dafür standen wir extra um halb sieben Uhr auf, damit wir pünktlich kamen. Doch in der Nacht hatte es so stark geregnet, dass die Felder nicht bespielbar waren. Der Wettkampf wurde auf den nächsten Tag verlegt. Wir pilgerten alle in die Messehallen. Aufgeteilt in mehrere Kleingruppen schauten wir den verschiedensten Sportvorführungen zu oder probierten selber etwas aus. An diesem Tag hieß es für die Leichtathleten und ein paar Ringtennisspieler schon wieder Abschiednehmen denn sie hatten nur für vier Tage gebucht. Am Abend hatten wir alle noch viel Power, da unser Wettkampf ausgefallen ist. Da Ilka ja ursprünglich aus Baden kommt, beschlossen wir heut mal zum badischen Abend zu gehen. Der fand in einer U-Bahn Station am Sony Center statt. Die Musik wurde von einer Band live gespielt. Der Badische Abend war wie ein Treffpunkt für alle Ringtennisspieler. Es wurde ein richtig lustiger Abend. In der Schule wurde das Chaos nach vier Tagen schon merklich größer. Besonders im Umfeld von Michaela hörte man immer öfter den Satz: Hast du mein T-Shirt/Portemonnaie oder Turnfestausweis gesehen??? Ein Mensch der nicht dazu gehörte hätte sich wohl über die mit Wasser gefüllten Mülleimer, die wir als Kühlschrank benutzten, mit den verschiedenen Flaschen drin gewundert. Manche verspürten auch etwas Ekel gegen die Getränke die, die wir darin aufbewahrten. Auch konnten wir uns auch am vierten Tag immer noch nicht merken das man zum Frühstück seinen Ausweis mitnehmen musste. So ging regelmässig einer von uns zurück, weil er wieder etwas vergessen hatte.
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| Donnerstag 19.05.2005 | ||
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Dies war unser erster Tag ohne Ringtennis. Deshalb beschlossen wir uns alle zusammen mal die Stadt etwas näher anzusehen. Vorbei an allen Sehenswürdigkeiten wanderten wir zum Mahnmal. Am Mittag machten wir uns auf zur Deutschlandhalle, wo heute das Musical "Sternenland in Kinderhand" dargeboten wurde. Die vielen kleinen und großen Künstler zeigten eine schöne Vorstellung. Nach diesem Nachmittagsprogramm gingen wir zurück zur Schule, da wir alle etwas müde waren. Am Abend sollte in den Messehallen die traditionelle TUJU Party steigen. Damit wir dort nicht mit leerem Magen hin mussten, gingen wir vorher zu den Ringtennisfeldern, an denen heute im Rahmen eines Grillfestes, die Siegerehrung der Pokalturniere stattfand. Gestärkt machten wir uns dann um neun Uhr auf den Weg zu den Messehallen, wo es schon ziemlich voll war. In vier Hallen lief die unterschiedlichste Musik. Es war also für jeden was dabei. Nun trafen auch die Jugendlichen ganz verschiedener Sportarten aufeinander, und feierten kräftig miteinander. Weil wir den Fahrplan nicht richtig lesen konnten, machten wir uns viel zu früh wieder auf den Heimweg, aber trotzdem war es alles in allem ein schöner Abend bei der Turnerjugend.
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| Donnerstag 19.05.2005 | ||
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So, eine Woche ging ganz schön schnell um ,und so brach heute schon der letzte Tag an. Und wir hatten es noch nicht geschafft an einer Mitmachaktion teilzunehmen und so einen der Turnfestbuttons zu ergattern. Also hieß es heute auf zum Turnspielparcour! Die Laufkarten wurden ausgefüllt, und Übungen aus den verschiedenen Turnspielen mussten absolviert werden. Natürlich erreichten wir alle beim Ringtennis volle Punktzahl, was wir aber gut durch das schlechte Abschneiden an anderen Stationen ausglichen. Nach vielen lustigen Situationen hatten am Ende jedoch alle einen Pin. Da wir uns ja alle im Laufe der Woche als Turnfesthelfer Geld verdient hatten, musste dieses jetzt noch abgeholt werden. Dies hat Ilka für uns organisiert. Wir suchten uns unterdessen schon mal T-Shirts und andere Andenken für zu Hause aus, die von diesem Geld bezahlt wurden. Ein letztes Mal wollten wir nun noch zur Messehalle, um zu sehen was da an diesem Tag noch so passierte. Am Nachmittag machten wir uns auf den Weg zur Schule, da sich unsere Koffer ja leider nicht von alleine packen, und in den Klassenzimmern große Unordnung herrschte die erst beseitigt werden musste. Auf dem Rückweg kauften wir noch Proviant für den Rückweg, doch dann gings ans Eingemachte. Sämtliche Kleidungsstücke die verteilt im Raum lagen, mussten den einzelnen Personen zugeordnet werden. Doch man konnte feststellen, das dem einen oder anderem mehr Teile von den "Fundsachen" gehört hatten. Am letzen Abend der Turnfestwoche steht immer die Stadiongala auf dem Programm. Das Berliner Stadion war ausverkauft und es herrschte eine fantastische Stimmung. Auf dem Rückweg, dauerte es lange bis wir in eine S-Bahn kamen die in die richtige Richtung fuhr. Doch wir ließen uns unsere Laune nicht verderben und sangen die ganze Fahrt fröhlich mit (vielleicht zum Ärger andere Fahrgäste). Wir schafften es sogar mit einem unserer "Gesänge" die S-Bahn zum hüpfen zu bewegen. In der Schule angekommen gingen auch alle recht früh ins Bett, da wir am nächsten Morgen ja früh aufstehen mussten.
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| Donnerstag 19.05.2005 | ||
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Es herrschte viel Trubel an diesem Morgen. Es wurde ein letztes Mal bei den netten Damen vom Helfer-Team gefrühstückt. Die Koffer wurden runtergetragen,. Gruppenfotos wurden gemacht, dem Hausmeister wurde ein Ständchen gesungen, Johan wurde mit einem Trulalala und Famile Bleile mit einem "Wir wollen hüpfen, hüpfen hüpfen" verabschiedet. Dann hieß es auf nach Recklinghausen. "Uwe" kam pünktlich um neun Uhr mit dem Bus. Das Gepäck wurde eingeladen, die Sitzplätze wurden verteilt und die anderen Sportvereine wurden eingesammelt. Dann ging es auf die Autobahn. Im Bus wurde es plötzlich merklich stiller, und alle die vorher auch noch so munter waren schliefen ein. Aufgrund dessen gibt es von der Rückfahrt nicht viel zu erzählen. Um vier Uhr kamen wir dann in Recklinghausen an, verabschiedeten uns an der Turnhalle noch einmal mit einem "Wir wollen hüpfen hüpfen hüpfen" und fuhren dann alle nach Hause. Insgesamt kann man sagen,dass es eine anstrengende aber super lustige und ereignissreiche Woche war, die keiner von den Teilnehmern missen will.
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